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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos07 Jun 2007 20:59#763

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, wie klappt bei euch die Zusammenarbeit zwischen Pflegekräften und ambulanten Ergos? Ich komme einmal pro Woche ins Heim  und habe noch nicht erlebt, dass Vorschläge, die ich eingebracht habe, auch umgesetzt werden. Z.B. das Thema "Beschäftigung". Wenn ich nicht dafür sorge, dass meine dementen Patienten "etwas sinnvolles zu tun haben", bekommen sie kaum Arbeit! Alles wird ihnen abgenommen! Hinter dem Küchentresen steht die Altenpflegerin und versorgt alles Geschirr, die Wäsche wird zusammengefaltet gebracht, alles Arbeiten, die so gut von den Patienten übernommen werden könnten............aber sicher ist es einfacher, es einfach selbst schnell zu erledigen! Wie habt ihr es geschafft, bestimmte Dinge zu verändern und seht ihr eine Chance?!?
Viele Grüße

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos08 Jun 2007 13:01#765

  • Katrin27
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Hallo!
Tja, das ist keine schöne Ausgangssituation. Gibt es in der Einrichtung keine fest angestellten Ergo's? Wichtig ist aber immer das Gespräch zu suchen - im Notfall eben auch mit dem Wohnbereichsleiter oder der Pflegedienstleitung. Hast Du das schon mal versucht? Schließlich geht es ja um eine gute Qualität im Haus und die Betreuung Demenzerkrankter nimmt immer mehr zu!
Viele Grüße Katrin

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos09 Jun 2007 09:28#774

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Hallo liebe Kollegen,

also jetzt erstmal ne Frage bzw ne Aussage . Bei meinem Vorstellungsgespräch hat mein heutiger chef mir gesagt das er Ergotherapeuten einstelle müsse , da der MDK das als auflage gemacht hätte. Habe seit Febuar eine Vollzeit stelle in der Einrichtung ...

Es ist schwierig, vorher war jemand da der hat vormittags die leute ein bisschen betreut und nur "beschäftigt" Habe  so einen guten Kontakt zu meinem Kollegen aber mich nevrt es das sie nicht verstehen warum ich manches mache .

zb mahlzeiten betreuung ich lasse jemandem selber essen er kann es auch benötigt nur zeit und ab und an etwas hilfe , was macht die schwester nimmt ihm die gabel in die hand und reicht das essen an. So was macht mcih wütend und ankommen komme ich nciht wirklich...

Stehe irgendwie auf verloren Poten traurig aber wahr , ich versuche das beste draus zu machen und immer wiete rzu kämpfen, manach einer der Pflegekraft sieht ja was ich mache und bedankt sich .

das ist so mein Resemüüe zur zusammenarbeit Pflegeund Ergo

lg bördi

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos09 Jun 2007 11:35#775

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Hallo Leute,
wo ihr gerade beim Thema Essen anreichen seid, hätte ich da auch mal ne Frage. Ich arbeite in einer Dementengruppe mit 15 Personen. Die Leute sind bis auf die Mittagszeit die ganze Zeit bei uns und bekommen auch von uns das Essen angereicht und zubereitet. Ich möchte ja auch die Selbstständigkeit fördern, aber auch nicht überfordern. Jetzt möchte unsere Pflegedienstleitung, dass wir den Bewohnern alles an Besteck und Geschirrzur Verfügung stellen was man normalerweise braucht. Ich denke viele meiner Bewohner sind mit der Masse der Gegenstände auf dem Tisch aber überfordert. (haben Apraxien) Außerdem habe ich nicht die Zeit neben jedem zu stehen und ihm beim Brot schmieren zu helfen. Wie macht ihr das in der Praxis?
Lg Kim

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos09 Jun 2007 15:49#776

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Hmm ich habe bei mir geschaut wer was kann , einer zb den habe ich das Brot geschmiert und zusammen geklappt und ihm in das Butterbrot in die Hand gegeben , das ißt er ohne Probleme.... So die anderen (Pflege) schmieren die Brote und schneiden die in Stücke und die Bewohner sollen die mit der Gabel essen . Eßt ihr Brote mit der Gabel?

Also mahlzeiten betreuung läuft so ab das die Brote bzw Mittagessen fetrig ist und ich dennjenigen helfe , zb bei manchen geht es besser mit dem Löffel zu essen .

Bei mir haben die Bewohner nur den Teller und das jeweilige Besteck da was sie brauchen, alles andere kommt vom Tisch , da sie sonst überfordert sind und zuviele Reize aufm Tisch sind.

lg bördi

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos10 Jun 2007 08:28#790

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Hallo!

Auch ich arbeite ambulant in einem Pflegeheim, bin vier mal in der Woche dort, um auf Rezept zu arbeiten (in der Regel 2x/Wo am Patienten).

Bei mir kommt es immer sehr drauf an, wen ich von der Pflege vor mir habe. Die Wohnbereichsleitung steht der Ergotherapie sehr offen gegenüber, manche Pflegekräfte auch. Sie bemühen sich auch, zu verstehen, was ich mache. Andere wiederum ziehen meine Arbeit ins Lächerliche und empfinden mich wahrscheinlich eher als "nervig".

Beim Essen habe ich ein ähnliches Problem. Eine Hauswirtschaftskraft bereitet für die Bewohner das Essen vor (außer für die sehr fitten). Das Essen wird vor die Leute gestellt und fertig! Andere bekommen das Essen angereicht, selbst wenn sie noch in der Lage wären, selbst zu essen.

Ab und zu wird von der Hauswirtschaftskraft oder von der Pflege eine Bewohnerin mitgenommen beim Verteilen neuer Handtücher, das ist aber sehr, sehr selten...

Viele Grüße,
Anja

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos11 Jun 2007 21:05#806

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Danke für Deinen Bericht! und.............hast du vor, etwas zu verändern? Weißt du auch schon, wie du am besten vorgehen wirst? Ich überlege eine kleine Vorstellung der Ergo bei einem gemeinsamen Übergabetermin, habe aber noch keine genaue Idee, wie!
Viele Grüße

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos04 Jul 2007 21:38#978

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Ich kenne das alles nur zu gut!!!!!! Bin auch die erste Ergo bei uns und habe jetzt mit einem Bewohner Esstraining gemacht und da er es jetzt wieder alleine kann, habe ich das den schwestern weiter gegeben und dachte sie würden das jetzt bitte so weiterführen(das ist ja uch eine Arbeitserleichterung!), aber vonwegen! Also wofür mache ich das dann bitte???? ich habe nur ne halbe stelle, d.h. ich bin eh nur 2,5 Tage die Woche da und ich kann ja auch nicht jeden tag mnit dem selben bewohner esstraining machen.... Ich bin so wütend!!!!!!!!!!!!!  >:(

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos14 Jul 2007 08:09#1031

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Ich bin grad stinksauer ....


Über das nette Pflegepersonal .....


Ich mache morgen früh immer Beschäftigungstherapie.

beginnend imme rmit der Zeitungsrunde (finde ich einfach wichtig , und ist immer feststehnd.

danach sind vriable angebote kennt ihr ja selbst spiele, gt ,gymnastik, etc

So jetzt meine eine mal letztens zu mir (angeblich im Spaß) In ihren nächsten Leben würde sie auch Ergotherapeutin , Hab ihr gesagt waru nicht ist ein shcöner Beruf . Sie meinte darauf hin ja klar das bisschen spielen wäre ja leicht.


Ich habe mich umgedreht und habe meine arbeit weiter gemacht , war grad im Speisesaal am helfen , ....


Sie kam später zu mir und meinte du weißt doch das war Spaß.... sie hat sich bei mir entschuldigt...

Ich könnte schreien bei solchen Menschen , ja manchmal is es wirklich leicht aber keiner sieht das ich abends spiele für die am machen bin (wissenswauiz, wer wird knopfmillionär , jedes gedächtnistranig neu entwickelt wird)  Fühle mich gnz ehrlich verascht von so jemandemm.....


Danke das ich hier mal luft machen kann....

vielleicht gebt ihr mir mal einen Tip


wie ich damit besser umgehen kann oder sonst was würd mich freuen über eure Meinung..

vielleicht sehe ich das auch zu eng.

lg Bördi

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos16 Jul 2007 20:48#1037

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Hallo ihr lieben,

wahrscheinlich werden jetzt gleich die fauligen Tomaten fliegen, aber ich möchte mich mal mit ein paar kritischen Fragen in diese Diskussion mit einmischen.
Ich habe alle Beiträge gelesen, und ich finde es jammerschade, dass es oft in den Heimen kaum Akzeptanz oder volle Unterstützung seitens der Pflege für die Ergotherapie gibt.

Ich arbeite jetzt seit vier Jahren im gerontopsychiatrischen Bereich und es macht mir immer noch viel Spass. Mein Chef zieht mich immer mehr mit in die GF mit rein, ich lerne viel, aber ich muss mich auch mit kritischen Fragestellungen auseinandersetzen. Zum Beispiel:
"Die Ergo leistet tolle Arbeit, ein Ausbau wird nicht erfolgen (eher im Gegenteil), denn wir erfüllen voll die Leistungen, die im SGB XI gefordert werden. Delegieren Sie Aktivierungsangebote an die Pflege, arbeiten Sie mehr konzeptionell".
Ich habe jetzt das Problem, dass ich oft nicht "loslassen" kann, dass ich das Gefühl habe, (ohne jetzt hochnäsig klingen zu wollen: "wenn ich es selbst mache, dann läufts besser....")
Wie ist das bei euch?

Zweite Frage....das Thema mit dem selbständigen Essen....natürlich ist es richtig, die Selbständigkeit möglichst lange zu erhalten. Bei Broten...sehe ich da auch kein Problem, und das Schneiden oder Doppeln von Scheiben ist sicher auch ein guter Weg (den die Pflege oft auch annehmen wird --> seht sowas auch als Erfolg!) ABER: bei dem Mittagessen seh ich das echt anders....ich habe eine Kollegin, die sehr gerne "Esstraining" macht...das sieht so aus, dass der BW (ungelogen) mehr als 1 1/2 Stunden für sein Essen braucht. Das Resultat, alles ist kalt, der Bewohner hört auf zu Essen. Ich möchte mal kein kaltes Essen stundenlang Stück für Stück zu mir nehmen müssen, nur weil ein Ergo meint er tue mir damit etwas Gutes. Ganz ehrlich!
Achja, und zu der Gabel und dem Brot: ich habe eine BW, die nach einem Schlaganfall Probleme mit dem Tonus in beiden Händen hat. Sie kann gerade Dinge wie Brot nicht mit den Fingern greifen, es rutscht ihr durch den stark erhöhten Tonus schwupps wieder aus der Hand. Gibt man ihr das Essen ein, fühlt sie sich nutzlos und ist völlig deprimiert. Mit der Gabel klappt es jedoch super. Also, warum nicht?????
Und Punkt zwei: wenn ich jemandem Essen eingebe, dann nehme ich fast immer eine Kuchengabel......fändet ihr es hygienisch, wenn euch ein fremder Mensch das Brot in den Mund schiebt? Netter Nebeneffekt: man stimuliert den Mundraum sehr viel intensiver.

Ich finde das alles viel wichtiger - und viel mehr im Sinne der Ergotherapie - als immer nur auf dem zu beharren, was WIR auf Grund unseres Berufes leisten KÖNNTEN. Ich arbeite nicht 24h und sieben Tage die Woche, ich muss sehen, dass ich REALISTISCHE Ziele setze, und diese evaluierbar bleiben. Ich muss darauf achten, dass die Pflege gewisse Dinge übernimmt, weil sie sie unterstützen und gut finden. Natürlich könnte ich theoretisch viiiiiel mehr erreichen, aber Realist bin ich dennoch geblieben. Und mache ich dann nicht mir (der Pflege, den Bw und den Ang) etwas vor....die grösste Enttäuschung erlebt doch man selbst wenn es nicht klappt.

So.... jetzt bin ich mal auf eure Antworten gespannt.

Liebe Grüße
Kathrin

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos16 Jul 2007 20:58#1039

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Hallo Kim, ich arbeite auch in einer großen Gruppe mit 16 Personen und die Bewohner schmieren sich ihr Brot allein ( so wie es geht) und schaffen das auch mit dem Mittag.Ein Tip wie es funktionieren kann:
Also mit dem Frühstück: die Schnitten oder Brötchen die sie essen sind schon mit butter oder Magarine beschmiert, ich gieße ihnen erst den Kaffee ein gehe dann los und teil die Butterstullen aus, dann nehme ich mir die Marmeladen- Schüsselchen ( in jedem ein Löffel) und geh dann rum und frage was wer möchte.
Viele nehmen auch allein den Löffel und machen sich die Portion drauf die sie brauchen. Klar geht das nicht bei allen. Dann sage ich und zeige das Messer" nehmen sie das Messer in die Hand und dann können sie sich Ihre Schnitte schmieren."
Hätte nie gedacht das das klappt aber ich wurde eines besseren belehrt.

dann bekommen sie ja immer noch Milchsuppe die stell ich auch immer erst auf den Tisch wenn die Schnitten schon weg sind, um sie nicht zu überfordern, da wir auch sehr kleine Tische haben(4er).

und zum mittag - Tischdecken da frag ich dann ob mir jemand helfen kann weil ich gar nicht weiß wie ich das schaffen soll zeitlich ;)
und dann legen wir immer das hin was sie brauchen Messer und Gabel oder gr. Löffel
den kleinen nehm ich immer erst mit dem Nachtisch mit

ja so machen wir das wollen jetzt auch einführen selbst mal zu kochen würd mich riesig freuen wenn das mal klappt aber alleine mit 16 Bewohnern ist das ziemlich schwierig!

MfG Kaddi

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos24 Aug 2007 00:07#1190

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Die Zusammenarbeit mit der Pflege, das ist wohl so eine Sache ;-o

Ich mache mit den Bewohnern einen Mittagstisch, wo maximal 6 Bewohner teilnehmen, weil wir gar nicht mehr Platz hätten.
Ab und zu ist eine sehr demente Bw. mit dabei, die die Suppe mit dem Messer essen möchte usw.- im Gegensatz zur Pflege funktioniert das mit dem Essen beim Mittagstisch ganz gut- sie bekommt die Speisen nacheinander und nicht Suppe und Vorspeise auf einmal
(Resultat: während sie auf die Hauptspeise wartet, wird die Nachspeise zermatscht und Servietten darin getränkt etc. - da versteh ich das Pflegepersonal wirklich nicht, warum sie ihr nicht zuerst die Suppe geben...dann Hauptspeise ) - Die Bewohnerin braucht zwar etwas länger zum Essen, aber sie macht es ALLEINE...

und wie einige andere ja schon erzählt haben, es hängt sehr von der jeweiligen Pflegeperson ab.

die Mitarbeiter sind zwar mitunter nett, aber die Leitung zum Teil ein Wahnsinn! Das Ideen und Vorschläge angenommen werden, habe ich erst selten erlebt.

und wenn etwas (Projekt o. ähnliches) umgesetzt werden kann und soll, dann finde ich, geht das fast nur gemeinsam mit Unterstützung der Pflege (allein wegen der Regelmässigkeit! sie sind ja doch 24h am Patienten und ich grad mal 2,5Tage/Woche)!

Das Delegieren an die Pflege wäre ein Wunschtraum! Zumeist sind sie ja selber unterbesetzt und sooo eine tolle Zusammenarbeit habe ich leider noch nicht erlebt!

Ich habe z.B. die 10min Aktivierung als Projekt mit der Pflege angeregt- habe Unterlagen gesammelt, die Idee beim Pflegeteam vorgestellt und bin am Sammeln von Material für die Säckchen- derweil warte ich auf die Unterstützung der Pflege - die Leitung hat es leider noch nicht der Mühe wert gefunden zu erheben, ob ihre MA überhaupt mitmachen möchten...
sie ist ja immer mit etwas Wichtigerem beschäftigt :-(
und 10min. Aktivierung ist ja sogar ein Konzept der Pflege....tsts.

Schade finde ich vor allem, dass die Bewohner ja eigentlich die sind, die unter der mangelnden Zusammenarbeit leiden!!

Persönlich glaub ich auch, dass manchmal ein gewisser Neid des PPersonals da ist (Wir "spielen und basteln" und sie müssen die "harte Arbeit machen" ... na ihr wißt schon.)

Auf jeden Fall Liebe Grüsse!

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos03 Nov 2007 11:20#1764

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Zum Mittagesessen . Also ich habe extra eine Mikrowelle bekommen , damit ich das essen nochmal warm machen kann . Geht super.

Hmmm die Pflege bei uns arbeitet sehr auf zeit, und ich kann mir vorstellen , dann ncoh eine zehnminutenaktivierung zumachen habe die nicht die geduld. So ist es in meiner Einrichtung.

Wr zwei Wochen im Urlaub und zwei aus der Pflege haben mir gesagt sie freuen sich das ich wieder da bin . Da sie gemerkt haben das ich viel mit den Leuten mache. und sie das nciht so gut können ......

Ich denke nicht jeder in der Pflege möchte das machen finde ich auch in Ordnung .

Doch die zusammenarbeit Pflege und Ergo sollte schon harmoniernen.


aus diesen Grund habe ich meinen chef gefragt ob ich eine kleine Fortbildung halten kann über ergotherapie warum ich manches so mache . finde das gut und hoffe die Pflege versteht dann etwas mehr was ich bezwecken möchte ....

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos12 Nov 2007 09:54#1846

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Teilweise erhalte ich vollstes Mitleid des PP,da ich den ganzen Tag mit ca. 30-40 dementen Bewohnern allein im Speisesall bin.Aber glaubt ihr einer hält es für nötig mich zu unterstützen-nein. Toilettengänge, ach vergessen. Tut uns leid, sind selbst noch nicht fertig. Aber rauchen gehen (3x/Std) geht. Aheb jetzt erst einmal ne freie Stelle in der Ergo für Beschäftigungshelfer-im Hau swird intern gefragt-aber niemand traut sich, da alle wissen wie hart meine Arbeit eigentlich ist. Für die Unterstützung zu den Mahlzeiten ist es auch jeden ATg ein harter Kampf.
Aus diesen Gründen bin ich auch kein Verfechter eines stundenlangen Esstrainings. Brote in Ordnung. Drei Versuch beim mittag in Ordnung-aber irgendwann muss einmal etwas im Mund landen. Natürlich finde ich therap, Führen ideal in ruhiger Atmosphäre und Rückendeckung.
Ach ja, die Ergo ist dann auch gut wenn es um jahreszeitliche Deko geht:Könntet ihr n icht?- Nein!!!

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos08 Dez 2007 14:23#2075

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Natrülich ist die Pflege ein harter Job das brauchen wir nicht zubestreiten.

Ich glaube wir müssen und mehr toliereien und usnere arbeit transparenter machen.

Ich habe eine Fortbildung gehalten über Ergotherapie. Zwar waren viele nicht erfreut das sie ihre zeit für sowas verschwenden müssen aber im enddefekt hat es super geklappt.

da sie auch Übungen machen mussten. Ich habe sie etwas schwerer gestaltren, das sie wissen wie sich sowas anfühlt.

seitdem muss ich sagen ist das verhältnis besser.Ich werde mittlerweile gefragt woher hast du das spiel und wenn ich erkläre wann und wie ich das gemacht habe u welche arbeit dhainter steckt. HAben sie aufeinmal verständnis.

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos28 Dez 2007 22:18#2235

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hallo
erzähl doch mal welche übungen du mit den pflegern gemacht hast? ich muss sagen bei uns klappt die zusammenarbeit recht gut... und dennoch strebe auch ich mehr verständnis für die ergo an. vor allem aber möchte ich das die 10-min-aktivierung mehr ausgebaut wird. ja schon klar, wenig zeit und so, trotzdem finde ich gehört das auch zur pflege mit dazu. will dahin gehend eine fobi machen. hast du ideen dazu?
lg

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Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ergos29 Dez 2007 09:43#2240

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Hallo,
zum Thema Aktivierung demenziell erkrankter Menschen durch das Pflegepersonal gebe ich eine Hausinterne Fortbildung.

In Rahmen einer 20 Minütigen Einheit stelle ich ebenfalls die praktische Arbeit mit der Aktivierungskiste vor.

Wichtig für den Inhalt der Fortbildung ist es, das du weißt was weiß die Pflege (Theorie und Praxis) und wo hat man einfach nur gesagt mach einfach mal...

Ich mache zur 10 - Minuten Aktivierung nur sehr wenig Theorie (was ist Demenz haben die Teilnehmer dann schon gelernt) und lege den Schwerpunkt auf die Selbsterfahrung, mit anschließender Reflexion und Aufgabe zur nächsten Fortbildungseinheit. Der Selbsterfahrungsteil besteht daraus das ich mit der Gruppe eine 10 Minuten Aktivierung durchführe und absichtlich Therapeutenfehler einbaue -> Das hat dem Zweck das ich Beispiele für gelungene und schlechte Kommunikation gleich mit besprechen kann. Für den Schwerpunkt Kommunikation und was sage ich in der Therapie habe ich mich entschieden, weil die meisten Pflegekräfte angaben sie sind sich in dem Punkt am unsichersten.  Als Aufgabe bekommt jeder Teilnehmer von mir einen Gegenstand zugewiesen, für den er überlegen soll welche Aktivierungsmöglichkeiten mit Bewegung ("Gymnastik") habe ich.

Liebe Grüße sendet
Nadja
"Damit das Mögliche entsteht,
muss das Unmögliche versucht werden."
                                          (Hermann Hesse)

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