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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!25 Feb 2013 14:54#12571

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Hallo ihr lieben,

ich hätte da mal eine Frage. Zur Vorgeschichte: Ich hatte mit meiner Chefin eine Unterhaltung und wir sind uns im groben daüber einig, dass die Betreuungskräfte die Arbeit (bei uns--ich will hier nicht alle ZBK´s über einen Kamm scheren) manchmal ganz schön schleifen lassen und wenig machen. besonders bei den immobilien Bewohnern stoßen sie anihre Grenzen und engagieren sich wenig.

Habt ihr eine Idee, wie man die Arbeit besser kontrollieren kann?? Die ZBK´s arbeiten schon nach einem Plan ( in dem sind Zeit, Beschäftigung und Bewohner) vorgegeben. Allerdings nehmen sie es nicht ganz genau und die Gruppenbeschäftigungen sind teilweise sehr grenzwertig. Die Wohnebereichsleiter und auch ich schaun ab und an mal, wie sie es machen-....alleridings kann man ja nicht die ganze Zeit schauen .

Ich habe schon an so eine Art Sichtstundentag gedacht, wo ich die ZBKs begleite...oder halt stärkere Kontrolle.

Aber vieleicht habt ihr ja noch anregungen und ideen für mich??!
Danke im Vorraus!

Liebe Grüße von Silence ;D

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!25 Feb 2013 20:38#12574

  • Petra Ahmad
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Hallo Silence,

versetz dich mal in die Lage der ZBK´s... angenommen du hast eine Kollegin die eine umfassendere Ausbildung als du hat (vielleicht studiert und unzählige Fortbildungen, zudem viele Jahre Berufserfahrung) und die möchte nun dabeisein, wenn du Bewohner aktivierst. Nicht grad motivierend, oder?

Es ist doch kein Wunder, wenn sie sich wenig "engagieren", denn ihre Ausbildung war längst nicht so umfassend wie unsere 3 Jahre...und selbst diese Ausbildung war nur der Grundstock. Wie viel hast du seit Beendigung deiner Ausbildung noch dazulernen müssen in Punkto Betreuung und Aktivierung gerontopsychiatrisch veränderter Menschen?  Und bei dem bisschen Kohle was ZBK´s bekommen ist das Engagement, sich nach Feierabend noch weiterzubilden verständlicherweise nicht sehr hoch.

Was stellst du dir denn vor, was die ZBK´s bei dem immobilen Bewohnern machen soll...etwa Kontrakturenprophylaxe oder auf die Bettkante mobilisieren?

Für mich klingt dein Anliegen so, als verlangst du etwas viel von deinen Kollegen, die ja niederschwellige Angebote machen sollen und nicht das, wozu man als Therapeut mit einer entsprechenden Ausbildung befähigt ist.

Ich an deiner Stelle würde das Gespräch mit deinen ZBK´s suchen und erfragen, wie sie sich selbst einschätzen, wo sie sich unsicher fühlen und wo du sie unterstützen kannst, wenn sie diese Unterstützung denn möchten.  Du kannst Feedback geben über deine Beobachtungen, was bei den Bewohnern gut ankommt, welche Ressourcen du entdeckt hast und die die ZBK´s mit ihren niederschwelligen Angeboten weiter fördern können. Weitergabe von relevanten biografischen Infos, Schlüsselthemen, Reizthemen. Vielleicht auch eigenes Therapiematerial zur Verfügung stellen und anbieten, auf Wunsch bei dir mal zuzusehen. Deine Hilfe anbieten aber nicht aufdrängen. Du kannst weiterhin fragen wo die ZBK´s eigene Stärken sehen, was sie gern machen, denn da könnte man sich prima gegenseitig unterstützen.

Bedenke bitte: Das, was die ZBK´s machen, muss keinen therapeutischen  Charakter haben....wichtig ist doch, dass der Bewohner wahrgenommen wird, ihm Aufmerksamkeit geschenkt wird und er sich nicht überfordert fühlt. Dass er die zusätzliche Zeit an Betreuung erhält, die ihm zusteht. Und wie diese Zeit gefüllt wird, ist ja individuell bei jedem Bewohner verschieden. Wie viele Bewohner sehnen sich danach, dass einfach mal jemand neben ihnen sitzt, die Hand hält und keine Anforderungen stellt? Oder einfach mal nur zuhört? Das ist ein Luxus, den ich mir in meinem Arbeitsalltag viel öfter wünsche, die ZBK´s haben diese Zeit.

Ich betrachte ZBK´s als wichtige Bereicherung für den Bewohner, und da kann man als Ergo mal beide Augen zudrücken, wenn das Angebot nicht soooo toll ist....Bewohnerzufriedenheit ist das Ziel!

Ich hoffe, du fühlst dich durch meine Zeilen jetzt nicht auf den Schlips getreten. Vielleicht beobachtest du einfach mal die Bewohner, wenn sie von den ZBK´s betreut werden. Ein Einschreiten halte ich nur dann für erforderlich, wenn es dem Bewohner offensichtlich schlecht dabei geht.

Liebe Grüße
Petra

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!26 Feb 2013 14:37#12577

  • Trulla-la
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Hier meldet sich mal eine BT-Kraft dazu

Ich finde es recht negativ wie ihr eure BT-Kräfte offenbar seht.
Sätze wie

besonders bei den imobilen Bewohnern stoßen sie an ihre Grenzen und engagieren sich wenig


Wenn du schon bemerkst das sie an ihre Grenze kommen, warum gibst du da nicht Unterstützung? Warum leitest du nicht an, statt Kontrolle üben zu wollen.

Ich weis ja nicht wie eure BT-Kräfte ausgebildet wurden.
Ist in eurem Haus wichtig diese günstig zu bekommen, oder darf es "etwas mehr" sein?
Im ersten Fall dürften es wohl Menschen sein die nur die gesetzl. geforderten 160 Std. Schulung bekommen haben. Und mal ehrlich, was soll man da viel lernen und kennen lernen?
Und selbst besser, weil länger geschulte haben nicht die Kenntnisse wie ihr mit euren 3 Jahren.
Dazu kommt u.U. das es Menschen sein könnten die dieses nicht als Beruf ansehen (können), sondern als reinen Broterwerb.

Auch da wärst du als Vorgesetzte gefordert Spaß und Freude zu wecken.
Kontrolle ist sicher immer auch nötig, es kommt halt drauf an wie und warum?

Statt Sichtstd. einzuführen mach doch Fallbesprechungen.
Nimm sie an die Hand und zeig ihnen Möglichkeiten auf.  Hör ihnen zu und biete dich als Helfende an. Zeig ihnen deine Wertschätzung, lob auch wenn es gerade nix großes war. Damit erreicht man Menschen oft viel besser als mit Kontrollen.

Kontrolliert fühlen wir uns schon mehr als genug.
Da achten exam.  PK´s ganz genau drauf was wir tun, oder aus ihrer Sicht nicht tun.
Da wollen Angehörige das ihr Papa, Mama, Mann, Frau bevorzugt wird.
Da zeigen BW das sie doch viiiel wichtiger sind als der der ständig ruft und weint.......

Ist dir und deiner Chefin bewußt wieviel Kontrolle da schon drin steckt?

Probier den anderen Weg, es kann sich lohnen ---
Wenn sie dann immer wieder Unlust zeigen - dann kannst du immer noch anders handeln. Evtl. sogar mit Trennung.

Ich denke jedoch es ist nicht Unlust sondern Unwissenheit, Unsicherheit und sich nicht geschätzt fühlen in all der Hierarchie.

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!26 Feb 2013 15:23#12578

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@ Trulla-La kann ich mich nur anschließen

@ Petra sollte Fortbildungen zum Thema Kommunikation mit ZBK's geben ^^

Gruß Pegasus
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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!27 Feb 2013 10:11#12580

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Hallo,
ja, auch ich denke, statt in ihre Gruppe zu gehen, solltest du sie fragen, ob sie vielleicht mit dir zusammen eine Gruppe machen möchte.
Ich bin auch ZBK und bin sehr sehr alleine gewesen. Keine Anleitung, keine Unterstützung. Kein Material.
Ich hatte mich allerdings nach der Qualifizierung erst mal durch einen Meter Fachliteratur gearbeitet und mir verschiedene Konzepte erarbeitet. Das kann man aber nun wirklich nicht erwarten.
Ich hätte mir sehr gewünscht eine fachliche Anleitung zu bekommen und auch mal in der Praxis zu sehen, wie eine Ergo ihre Gruppe gestaltet.
Es gibt ZBKs die ihre Arbeit "schleifen" lassen, das glaub ich dir, aber Kontrolle hilft gar nix. Versuche rauszukriegen wo sie sich sicher und wo sie sich unsicher fühlt. Schau ob sie Fortbildung bekommen kann oder leite sie selbst an, wo sie unsicher ist. Gib ihr Literatur, Material, Tips.
Sollte das nicht helfen, ist sie nicht zu motivieren, dann wirds natürlich schwierig bis unmöglich. Dann kann man, wenn man sie behalten möchte/muss sie vielleicht da einsetzen, wo sie sich sicher fühlt und es auch ihr Freude macht.

LG
Phaethon

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!27 Feb 2013 16:47#12581

  • Silence28
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hallo und danke für die antworten. ich fühle mich jedoch etwas missverstanden und falsch eingeschätzt.
Ich kümmere mich sehr wohl um unsere ZBKs und habe einige fortbildungen für sie gehalten-auch zum thema kommunikation/aktivierung und ähnliches. Ich kann meinen therapeutischen ansatz gut mit dem "beschäftigungs"ansatz der ZBK´s trennen.
mit angeboten bei immobilien bewohnern meine ich nicht das mobilisieren oder ähnliches. mir ist sehr wohl bewusst was ZBKs dürfen und was nicht, ich meine natürlich angebote wie singen, lesen, gespräche und ähnliches bei immobilien bewohnern.
ihr habt mich ganz falsch verstanden...

unsere ZBKs gehen nciht gern zu immiobilien bewohnern oder machen wenig bei ihnen, da sie ja nicht sooo aktiv regaieren. ihnen ist nach mehrmaliger erklärung imernoch nicht beweusst, das es ums "Dasein"geht; den bewohnern eine kleine ablenkung vom alltag zu geben.
und sie lassen es halt schleifen, gehen 10 minuten rein oder sagen, er hat geschlafen oder wollte einfach nicht. bei bewohnern, welche sich zurückziehen kommen sie nicht auf die idee mal nen spaziergang zu machen..
versteht ihr in etwa was ich meine??

ich weiß sie arbeit der ZBKs zu schätzen und versuche auch immer zwischen pflegekräften zu vermitteln und mehr akzeptanz zu schaffen. doch es ist nicht einfach. wenn z.b. eine ZBK fragt ob der Herr X TV schauen will oder eine Zeitungschau machen will... da ist dann die ZBK froh, wenn der Bewohner TV sagt und sie nichts machen muss.
Besonders die Beschäftigung mit einzelnen Bewohner sind wenig kreativ. Sie fahren sie durchs Haus und das fast täglich! Ich habe schon oft gesgat, sie könne einfache Spiele, Karten/Bilder, Gedischte/Lieder u-ä. auch in der Einzelbeschäftigung machen. Doch dann sehe ich sie meistens mit den Bewohnern i HAus fahren und mit anderen ZBKs quatschen und der Bewohner steht doof rum. Sowas ärgert mich ganz doll!!!!
Ich will ja auch nciht, dass die ZBKs denken, das sie alles falsch machne, aber wie kann ich ihnen nur freundlich erklären,dass das so nciht geht.
Ich hatte die Idee zu sagen, das die Pflege ud Ergo verstätkt auf die einhaltung der Zeit und Beschäftigung der Einzelbschäftigung achten..aber ich weiss nciht ob das gut ankommt....
Es ist halt wirklich schwierig.und Fachliteratur oder so brauch ich meinen ZBKs nicht geben, denn das lesen sie eh nicht..sie haben alle viel zu tun zu hauser und machen sich (glub ich) kaum einen Kopf.

ich hoffe ihr habt mich jetzt besser vestanden und seht mich nciht als die böse ergotherapeutin die die ZBks ärgern will.. denn so ist es wirklich nicht. bloß langsam gehen mir die ideen aus, wie ich den ZBKs mehr Eigeninitiative und MOtivation geben kann..leider.

lg, silence 8)

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!27 Feb 2013 16:52#12582

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Petra Ahmad schrieb: Weitergabe von relevanten biografischen Infos, Schlüsselthemen, Reizthemen. Vielleicht auch eigenes Therapiematerial zur Verfügung stellen und anbieten, auf Wunsch bei dir mal zuzusehen. 


und dazu muss ich sagen, dass den ZBKs alles an Material zur Verfügung steht, was auch die Ergo hat. Sei es Bastelmaterial, Sportgeräte,Gedächtnisstraining, Lieder,CDs, Bücher,Spiele u.u.u. .. es git ein Buch woe sich eingetragen wird, wenn man was ausleiht... es gitb jedoch ZBKs die leihen sich seit einem halben Jahr nichts aus. und ich frage dann immer, welches Material sie nutzen.. und bekomme dann als antwort,ich hab doch eine Ball/Tuch oder ein paar Rätsel. Aber das ist doch immer das selbe und mit einem Ball kann man wenig machen. wir haben viele Tücher oder Kegel und das nehme sie nie. Ich habe es scon aufgegeben die ZBK darauf anzusprechen, da es nach ein paar Monaten genau wieder so ist.
Was soll ich da machen?? wie würdet ihr reagieren?

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!27 Feb 2013 19:24#12584

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Hallo,

ich treffe mich einmal monatlich zur Besprechung mit meinen ZBK´s. Wir haben Ruhe und Zeit Probleme anzusprechen und uns auszutauschen, was sehr gut  angenommen wird (ganz wichtige Dinge klären wir aber auch jederzeit wenn notwendig). Meist habe ich zu einem bestimmten Thema Kopien vorbereitet, die wir besprechen (10 - Minuten - Aktivierung, Basale Stimulation...), sodass die Mitarbeiter immer aktuell informiert sind und ggf. Informationen in der Kopie später noch nachlesen können. Fallbesprechungen fließen da automatisch mit ein und so haben die ZBK´s gleich bestimmte Bewohner im Kopf, mit denen sie etwas neues ausprobieren wollen. Zusätzlich gibt es einmal jährlich Mitarbeiterjahresgespräche, da kann man gut Sachen thematisieren, die einem mehrfach (negativ) auffallen (z.B. das Benutzen immer gleicher Materialien  ;) ). Vielleicht haben deine ZBK`s auch Wünsche bzgl. Therapiematerialien und sind motivierter, wenn diese angeschafft werden?

LG!  Jana

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!28 Feb 2013 22:10#12586

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Silence28 schrieb:

Petra Ahmad schrieb: Weitergabe von relevanten biografischen Infos, Schlüsselthemen, Reizthemen. Vielleicht auch eigenes Therapiematerial zur Verfügung stellen und anbieten, auf Wunsch bei dir mal zuzusehen. 


... welches Material sie nutzen.. und bekomme dann als antwort,ich hab doch eine Ball/Tuch oder ein paar Rätsel. Aber das ist doch immer das selbe und mit einem Ball kann man wenig machen. wir haben viele Tücher oder Kegel und das nehme sie nie.

Hallo nochmal,
zu Beginn meiner Zeit als ZBK hatte ich auch allerhand Dinge in meinem Korb (anfangs sogar einen ausrangierten Putzwagen mit Beschäftigungsmaterial) dabei...wenn es jetzt noch hoch kommt finde ich außer der Mundharmonika mal einen Luftballon (wie Ball) in meiner Hosentasche.
Nach und nach wurde mir durch Gespräche mit unserem externen Humortherapeuten (kein Klinikclown) bewußt, worauf es ankommt.
Sehr froh bin ich nun darüber, eine Ausbildung bei ihm zu machen www.humorwertstatt.de
Die Aussage, dass man mit einem Ball wenig machen kann, verdutzt mich etwas.
Mit einem Ball erreiche ich 100 % meines Klientels, egal ob noch gehfähig oder bettlägerig.
Er ist aus biografischer Sicht das NonPlusUltra an Beschäftigungsmaterial^^

Was mich noch interessieren würde ist, wie die Bewohner auf die grenzwertige, schleifende,... Betreuung reagieren. Ablehnend? Gab es Beschwerden?
Gruß erstmal
Pegasus
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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!04 Mär 2013 22:08#12597

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Nur mal kurz meine Meinung: Auch ich finde Bälle/Luftballons total unterschätzt. Da wird so unglaublich viel aktiviert, das erreiche ich mit keinem anderen "Hilfsmittel".
LG
Phaethon

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!05 Mär 2013 18:34#12600

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Also generell finde ich die Idee mit der "Sichtstunde" garnicht so schlecht. Ich als Ergo habe mit meiner Chefin auch einmal im Jahr eine solche Sichtstunde als Grundlage für ein Mitarbeitergespräch und Reflektion für das vergangene Jahr! Das ist natürlich stressig für den "Beobachteten". Aber es ist auch definitiv eine Chance - wenn dein "Chef" dir damit keinen reinwürgen will, sondern es als Ausgangspunkt für das weitere Arbeiten nimmt. "Was kann man noch verbessern? Was brauchst du noch, damit du das erreichst?"
Dann kann man ganz punktuell Hilfestellungen geben - und vielleicht als Team mal überlegen, was können wir noch machen.

Kontrolle hast du eh überall. Und gerade in dem sozialen Bereich wird oft gemauschelt und da ist dann etwas Kontrolle nicht schlecht.

Und ich will nochmal betonen: Ich finde nicht, dass eine BT mit einer 100-stündigen Schulung eigentlich keine Chance hat richtig gute Arbeit zu leisten. Klar dürfte es mehr Schulung sein und eine gut begleitete Anleitung ist natürlich viel viel besser. Aber letztenendes ist es einfach eine positive Grundeinstellung und das empathische Interesse an dem Bewohner was die Arbeit beinhalten sollte. Dann ist es völlig Wurst ob es eine fitte Dame ist oder ein bettlägeriger Dementer! Das sind Fähigkeiten, die du kaum durch eine Schulung, Ausbildung oder Studium lernen kasst - so was hat man oder eben nicht.
Und dann erkennt man auch den Unterschied in der Qualität der geleisteten Arbeit...

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ZBKs bessert "kontollieren" - aber wie?!28 Apr 2013 11:29#12709

  • Solveig
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Guten Morgen,

gibt es in dem Haus das Angebot für Supervison für die ZBK´s.?
Dies finde ich empfehlenswert.

Grüße von Solveig

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