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Kochgruppe28 Mär 2007 14:05#234

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Hallo ihr Lieben,
ich wollte noch mal das Thema Backen aufgreifen.
Gerne würde ich nächste Woche mit meinen Bewohnern backen aber leider habe ich noch kein passendes und einfaches Rezept gefunden.
Wichtig wäre das man nicht soviele verschiedene Zutaten und Arbeitsmittel braucht.

Vielleicht hat ja jemand eine gute  Idee.

Liebe Grüße Steph

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Kochgruppe28 Mär 2007 17:31#239

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Hallo Steph,

da kann ich dir die sogenannten "Tassenkuchen" empfehlen. Einfach mal bei google oder www.chefkoch.de nachschauen. Insbesondere Chefkoch.de bietet die Möglichkeit, die Rezepte einfach auf die entsprechenden Portionen umzurechnen.

Mit meiner dementengruppe habe ich unter anderem auch das folgende Rezept ausprobiert und der Kuchen schmeckt auch echt lecker 8allerdings nicht für Diabetiker geeignet!):

Für 1  Blech:

Für den Teig:

- 2 Tassen Zucker
- 4 Tassen Mehl
- 1 1/2 Päckchen Backpulver
- 2 Eier
- 2 Tassen Buttermilch

mit dem Schneebesen oder Handmixer verrühren 8ergibt eine dickflüssige Masse) und auf dem Blech verteilen.

Für den Belag:

- 1 Tasse Zucker
- 2 Tassen Kokosraspeln

miteinander vermischen und auf den Teig streuen, ca. 25 Minuten bei 180°C backen.
Auf den noch warmen Kuchen ca. 1 Becher süße Sahne verteilen.

Ich habe aber auch sehr gute Erfahrungen mit der Herstellung von Kuchenarten gemacht, die die Bewohnerinnen und Bewohner früher hergestellt haben; also Rührkuchen und Hefekuchen mit den verschiedensten Obstsorten belegt.

Viel Spaß beim Backen
  wünscht Cassio

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Kochgruppe28 Mär 2007 18:59#242

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Hey !
Ich backe mit meinen Bewohner immer ganz gerne einen Obstkuchen.
Es wird ein Teig aus
150g Butter
150g Zucker
1p. Vanilienzucker
4 Eier
250g Mehl
3 gestrichene Tl Backpulver
hergestellt und anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilt.
ca. 1,5 Kg Äpel
in streifen schälen und auf dem Teig verteilen
anschließend kann man noch wer mag Streusel drüber verteilen.
Zuataten für Streusel:
150g Mehl
75g Zucker
100g Butter
1P Vanilienzucker
alles zusammen vermengen und kleine Flocken Streusel auf dem Kuchen verteilen.
Das Obst kann ja auch je nach Jahreszeit wechseln.
Bei 180° Grad ca. 30-35 Minuten backen lassen
Lieben Gruß Mone

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Kochgruppe28 Mär 2007 23:41#246

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Ich habe schon des öfteren Waffeln mit meinen Bewohnern gebacken. Am Waffelnbacken finde ich so praktisch, dass keine Zeit zwischen dem Backen und Essen des Backwerks überbrückt werden muss, wie bei einem Kuchen, der ja für einige Zeit in den Backofen muss. Die Bewohner sind also immer in Aktion. Falls du sehr demente Bewohner hast, oder Bewohner mit geringer Konzentrationsdauer, ist es auch möglich, den Waffelteig vorher zuzubereiten, bevor die Bewohner die Waffeln backen. Ich habe immer mit zwei Waffeleisen parallel gebacken und mir eine 1-€-Kraft als Unterstützung geholt. Beim Backen finde ich es wichtig, die Gruppe klein zu halten, da die Bewohner bei mir viel Unterstützung dabei brauchen.

Bewohner, die nur ungern an Gruppenaktivitäten teilnehmen, kannst du auch mit einem Küchenwagen, auf dem der Waffelteig und das Waffeleisen bereit stehen, auf ihrem Zimmer aufsuchen, und sie selbst eine Waffel backen lassen.

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Kochgruppe03 Apr 2007 19:30#312

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Schön, da ein paar neue Rezepte zu entdecken! :)

Wir haben zu Ostern ein paar Osterhasen und Lämmer gebacken-
das Rezept hatte ich von

www.thea.at 

wo ihr je nach Bedarf nach Namen oder Zutaten suchen könnt :-)

"Rahmgugelhupf " suchen-
geht einfach, kann auch gut nur mit Schneebesen gerührt werden und bedarf nicht vieler Arbeitsschritte!

lg, astrid.

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Kochgruppe06 Apr 2007 20:47#338

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Hallöchen!

ich backe mit meinen bewohner gerne Apfelstreusel, weil sie hier viele Arbeitschritte haben, die auch gut aufgeteilt werden können: Äpfel schälen, Äpfel in Spalten schneiden, Kuchen belegen, Streusel auf dem Kuchen verteilen; natürlich auch Zutaten abwiegen, Teig rühren....

LG

jaci

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Kochgruppe12 Jun 2007 08:28#810

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Hallo
Ich backe einmal wöchentlich mit einem BewohnerIN,
meistens einen Rührteigkuchen -kann man ja unterschiedlich verwenden-
als Obstkuchen oder Marmorkuchen oder.....
zum abwiegen der Zutaten verwende ich jedoch keine Waage, sondern einen Meßbecher-  haben die Bewohner früher ja auch verwendet-
Damit auch Personen die nicht mehr so gut sehen können Zutaten abmessen können habe ich die Skala mit Schwarzem Edding Stift gekennzeichnet
Zucker 100g
Mehl    500 g
geht gut und ob ich nun ein Gramm mehr oder weniger habe ist nicht so wichtig, wichtig ist das selbermachen und sich erinnern was wird für den Teig benötigt......
Rosi

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Kochgruppe12 Jun 2007 16:49#811

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Hallo ihr!

Ich backe oder koche wirklich gern mit den Bewohnern (ob dement oder nicht) weil man mit dieser altgewohnten Tätigkeit an so vielen Kompetenzen anknüpfen kann und dementiell beeinträchtige Menschen wie kaum wo anders "ganzheitlich" erreicht.

Sicher hat der eine oder andere von euch das Buch "Wahrnehmen und Motivieren" von Ursula Schmidt-Hackenberg gelesen...darin wird als weitere Idee das "Trockenkochen" vorgeschlagen.
Hat das jemand von euch schon einmal ausprobiert? Ich kann mir kaum vorstellen, dass das eine gute Alternative zum "richtigen" Kochen ist, denn da fehlen mir zu viele Sinneseindrücke für dementiell erkrankte Menschen, um ihren den Kochvorgang an für sich "begreiflich" zu machen! Bin sehr an euren Meinungen interessiert!

Liebe Grüße,
  Cassio

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